Der Garten der Seniorenzentrums wird als zusammenhängender Gemeinschaftsfreiraum für alle Bewohner und Angestellte angesehen. Der Demenzgarten ist integrativer Bestandteil der Anlage. Er wird zum Stellplatzbereich und zu den Nachbargrundstücken mit einer Zäunung mit Toren versehen.

    Die großzügige Terrasse mit Plattenbelag im südwestexponierten Gebäudewinkel bildet den Übergang vom Gemeinschaftsraum (Saal) im Erdgeschoß zum Garten vom Innen- zum Außenraum. Hier lässt sich gemeinsam in der Abendsonne speisen oder die Sonne im Liegestuhl und den kühlenden Schatten im Hochsommer unter Sonnenschirmen mit Blick in den Garten genießen.

    Eine höhengestufte Strauch und Staudenpflanzung im englischen Stil rahmt den Garten zur Nachbarschaft und eröffnet in seiner Pflanzenvielfalt ein ganzjähriges Erlebnis mit unterschiedlichen Blüh und Farbaspekten.

    Dem Bild eines mäandrierenden Flusslaufes folgend schwingt ein befestigter Rundweg von der Terrasse beginnend, den Teich anbindend und der rahmenden Pflanzung folgend durch den Garten, begleitet durch einen farbigen Handlauf.

    Je nach Exposition laden wechselnd sonnige, halbschattige und schattige Sitzplätze zum entspannten Verweilen oder zum Plauschen ein. Mobile Bänke und Stühle ergänzen die Ausstattung und ermöglichen flexible Sitzangebote.

    In seiner Mitte bietet eine Rasenfläche Raum für spielerische Aktivität und gibt klare Orientierung, der Rundweg bleibt immer im Blick.

    Mit allen Sinnen genießen!

    Der naturnah gestaltete Ufersaum des Teiches lädt mit einem Sitzplatz zur Naturbeobachtung.

    Hochbeete ermöglichen den leichten Anbau und die Pflege sowie die Ernte von Gewürz- kräutern. Sie erleichtern die Berührung der Pflanzen für Rollstuhlfahrer und/oder Rückenleidende auch die gärtnerische Tätigkeit. Ein Gärtnertisch dient zur Verarbeitung der selbst geernteten Kräuter, Obst oder Gemüse. So wird die gärtnerische Betätigung zur therapeutischen Maßnahme an der frischen Luft.

    Eine „Duftstation“, ein „Schmetterlings- und ein Streichelgarten“ verströmen Wohlgerüche, locken Schmetterlinge und bereichern mit zarten Gräsern und flauschigen Blattstauden das Angebot an die sinnliche Genüsse im naturnahen Freiraum.

    Im hinteren Bereich des Gartens (Westseite) befindet sich ein Kompostplatz verborgen hinter Sträuchern. Hier wird der gesamte Stoffkreislauf im Garten: Säen/Pflanzen - Wachsen, Verwelken - Verrotten – Kompostieren zum Erlebnis.

    Ein Grillplatz im westlichen Gartenbereich ergänzt das Freiraumangebot.

    Eine „Bushaltestelle“ ermöglicht Dementen das Verweilen.

    Ein Balanceweg mit seitlichem Handlauf dient Gehübungen auf unterschiedlichen Oberflächen .

    Die Böschungen entlang der westseitigen Altbaufassaden werden durch bodendeckende Pflanzungen begrünt.

    Fläche

    4.750 m²

    Auftraggeber

    Gemeinnützige Gesellschaft für Alten- und Behindertenpflege mbH Bernau (GGAB) für GPAI

    Architektur

    Gewers & Pudewill architects designers engineers (GPAI)