Der Neubau einer Grundschule mit Mehrzwecksaal und Hort, als Erweiterung des bestehenden Schulangebots auf dem Gelände der Königin-Luise-Stiftung, bietet die Möglichkeit eine einheitliche Fläche für Schüler, Lehrer zu gestalten, welche die unterschiedlichen Nutzungsansprüche aufnehmen kann.

    Das Anliegen des Entwurfes ist es, einen zentralen Gemeinschaftsraum für Kommunikation und Bewegung anzubieten, und gleichzeitig ein Nebeneinander von Kleinräumigkeit und Großzügigkeit zu ermöglichen.

    Das Zentrum des Schulfreiraums bildet ein baumbestandener Platz , der den Hof zu einem Pausenbereich zusammenfasst und ihn gleichzeitig durch die Auflösung des Hains in kleinere Licht- und Schattenräume einteilt.

    Die Platz- und Hofflächen werden als materialeinheitliche Flächen aus einem Betonwerksteinpflasterbelag ausgebildet. Der Vorplatz setzt sich lediglich durch eine dunklere Farbe des Betonwerksteins ab.

    Ein sich auflösender Baumhain aus Kleinbäumen mit luftiger Krone (Robinia margaretta ’Casque Rouge’) verbindet die Fassaden der angrenzenden Gebäude und differenziert den Hof in Bewegungs- und Ruheräume.

     Neben der Nutzung der Freiflächen zwischen Neubau und Gebäudebestand als Pausenhof und Ballspielplatz soll auf dem Schulgelände eine Spiellandschaft für die Betreuung von Kindern nach dem Schulunterricht entstehen.

    An der östlichen Grundstücksgrenze, im Anschluss an die Gruppenräume des Hortneubaus, wird zu diesem Zwecke die bestehende Topografie der Geländeeinfassung zu einem strukturreichen Hügelspiel erweitert.

    Fläche

    4.800 m²

    Auftraggeber

    Königin-Luise-Stiftung, Berlin-Dahlem

    Architektur

    Hülsmann Büro für Architektur und Stadterneuerung, Berlin

    Planung und Realisierung

    2006 - 2008