Das „Gmünder Delta“, ein Wettbewerbsbeitrag für die Landesgartenschau Schwäbisch-Gmünd 2014, befasst sich mit der Neugestaltung des Mündungsbereiches des Josefsbaches in die Rems als dem Ort einer Inszenierung. Es handelt sich um eine großzügig ausgeweitete Wasserfläche, gefasst von einer Kubatur aus verschachtelten Mauern, Terrassen, Treppen und Plateaus, die sich auf vielfältige Weise dem Wasser nähern, als neuer Dreh- und Angelpunkt, als Gelenk zwischen Altstadt, Bahnhof und Stadtgarten.

    Auf der Altstadtseite entsteht der neue, verkehrsfreie „Delta-Platz“ mit einer großen Sitzstufenanlage hinunter zum Wasser. Der Platz wird zum Entree in die Altstadt. Der Entwurf sprengt die Dimensionen der Enge und ordnet diesen wichtigen, vernachlässigten Stadtraum neu. Das bis dato unsichtbare Wasser der beiden Flüsse ist als zentrales Freiraumelement der Stadt inszeniert.

    Fläche

    170.000 m²

    Auftraggeber

    Stadt Schwäbisch-Gmünd

    Architektur

    A_lab architekten, Jens Schmahl

    Wettbewerb 2007, 1.Preis