Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen des denkmalgeschützten Ensembles im Herzen Potsdams durch Grübe thoma architekten wurden moderne, multifunktionale Pausenhöfe für Spiel, Sport und Bewegung mit einer hohen Aufenthaltsqualität entwickelt.

    Der Außenraum wird durch drei gereihte, offene Höfe gebildet. In Anlehnung an Einsteins Theorien vom "gekrümmten Raum" erhält jeder der drei Höfe ein "Geschwungenes Band" als verbindendes Gestaltelement. Die Bänder dienen als zweidimensionale Flächenabgrenzung oder als dreidimensionaler Raumkörper.

    In Hof 1 akzentuiert ein solches Sitzelement den Aufenthaltsschwerpunkt für die Schüler. Ein Multifunktionsspielfeld aus EPDM bietet Raum für Fußball, Volleyball, Badminton und Basketball.

    Im lichten Schatten des Altbaumbestandes werden Sitzplätze angeboten.

    Den Übergang zum leicht tiefer liegenden Hof 2 bildet eine tribünenartige Sitzstufenlandschaft mit einem beidseitig nutzbaren Holzliege- und -sitzpodest. Der Hof ist als offener Bühnenraum zur freien Bewegung und für Veranstaltungen konzipiert.

    Die neue Cafeteria (ehemalige Schlosserei) erhält eine Terrasse mit Außenbestuhlung. Eine baumbestandene Rasenfläche bietet informellen Spielraum für Ballspiele, Gymnastik und kleinteilige Rückzugsräume.

    Hof 3 ist geprägt durch ein zentrales Schmuckbeet mit Blühstauden und Solitärsträuchern, die durch ein weiteres, überwiegend belagsbündiges und partiell sitzmauerartig erhobenes, Band gefasst sind.

    Fläche

    3.700 m2

    Auftraggeber

    Kommunaler Immobilienservice Potsdam (KIS)

    Architektur

    Grübe Thoma Architekten, Berlin/Zeulenroda

    Pflanzplanung

    Christian Meyer, Berlin

    Planung und Realisierung

    2012-2015