Ein statischer Garten auf dem sich gehen läßt ohne einzutreten, wo sich nichts bewegt, eingefroren wie das Bild auf dem Monitor nach dem Absturz. Ein Garten der knackt, knarzt und knirscht je nach darunter verborgener Wassermenge, - Temperatur und den Strömungsverhältnissen. The sound of silence.

    Geheimnisvoll, abstrus, unwirklich und kalt, abweisend und gleichzeitig einladend, verlockend.

    Mit stumpfer Oberfläche oder strahlend im gleißendes Licht.

    Gefangene Pflanzen, Laub und Äste, Leben und Tod vereint, gefangen im Eis – No escape!

    Ein temporärer Garten par excellence, eine Installation des Zufalls, Wintergarten.

    „Wenn es uns gelingt, das Abstrakte in der Natur zu finden, so finden wir tiefste Kunst (Mark Tobey)

    Fotografiert: Februar 2011, hutterreimann