Der Begriff „Panorama“ spielt für unsere Arbeiten von Beginn an eine besondere Rolle:

Er steht zum einen für den Rundblick, den Überblick über das Ganze: Räume und deren Nutzungen, Bedeutungen, Formen und Atmosphären, Menschen, Tiere und Pflanzen.

Das Panorama, als Überblick, stellt die solide Basis des Bekannten, die Sicherheit des Gewohnten dar.

Das Panorama steht  aber auch für den Ausblick auf das Neue, die Verlockung des Unbekannten.

Und schließlich findet sich darin der Rückblick auf die Einflussgrößen der Geschichte der Landschaftsgestaltung, der Gartenkunst, der Land-Art und der bildenden Künste allgemein, die uns ebenso inspirieren wie die Geschichte des Ortes im Kontext seiner Umgebung.

Alle drei Aspekte ergänzen und bedingen sich gegenseitig: Kein Überblick ohne den Blick zurück und in die Ferne.

So zieht sich der Panoramabegriff durch unsere Arbeit wie ein roter Faden.

Auf der soliden Basis des Gewohnten suchen wir neue Wege für die Zukunft, das Ungewohnte, das Andere. 

„Erst durch die Existenz eines Anderen neben dem eigenen Selbst, entsteht Tiefe, ein Feld des Möglichen“  Gilles Deleuze